12. September 2011 10:11 Uhr
Die Verwendung von embryonalen Stammzellen stürzt Wissenschaft und Gesellschaft regelmäßig in einen moralischen Gewissenskonflikt. Forscher der Universität Wisconsin beschäftigen damit, ob man auch künstliche Stammzellen, die aus voll ausgebildeten Körperzellen bestehen, zurückprogrammieren kann. Dann könnten sie als Alternative zu embryonalen Stammzellen dienen.
Die Wissenschaftler verglichen die beiden Zellarten und kamen zu dem Ergebnis, dass die enthaltenen Eiweiße bei den mehr als 6.000 untersuchten Proteinen zu 99 Prozent gleich sind. Allerdings zeigte der Vergleich den Forschern zufolge auch, dass die künstlichen Stammzellen immer auch die Eigenschaften ihrer Ursprungszellen behielten, ganz umprogrammieren ließen sie sich also nicht.
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Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)