12. September 2011 11:52 Uhr
"Seit den Ereignissen in Nordafrika ist die chinesische Regierung nervös." Das sagte Matthias Spielkamp von "Reporter ohne Grenzen" dem "Fluter"-Magazin der "Bundeszentrale für politische Bildung". Deswegen kontrolliere die Führung das Internet genau, Computerprogramme filterten Webseiten nach Begriffen wie "Ägypten", "Jasmin-Revolution" und "Demokratie" und blockierten sie.
Laut Maya Liebing von "Amnesty International" gebe es in China dennoch eine lebhafte und einflussreiche Bloggerszene. Die Regierung in Peking lasse Kritik an regionalen Problemen schon mal durchgehen. Mit Kritik an der Kommunistischen Partei riskierten Blogger aber jahrelange Haftstrafen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)