12. September 2011 13:21 Uhr
Internationale Politik ist zu wichtig, um immer wieder nach dem Prinzip "trial and error" vorzugehen. Dieser Meinung ist Falk Tettweiler von der Stiftung Wissenschaft und Politik. Deshalb schlägt er vor, Interventionen wie zum Beispiel die Afghanistan-Mission umfassend auszuwerten, und zwar nach festen, einheitlichen Kritierien. So könnten Staaten aus ihrem Handeln lernen.
Tettweiler zufolge ist die Mission in Afghanistan ein Beispiel für das willkürliche Handeln der internationalen Staatengemeinschaft. Ständig sei herumprobiert worden, unter Umständen würde man auch Erfolge gar nicht erkennen. Grund sei, dass Nationalstaaten nahezu blind dafür seien, wie ihr Handeln sich gesamtstaatlich auswirke. Einzige Lösung dafür sei gezieltes Auswerten von Erfolgen und Misserfolgen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)