13. September 2011 08:51 Uhr
Wir drehen die Zeit zurück: Heute vor 40 Jahren wurde Heinrich Böll zum Präsidenten der internationalen Schriftsteller-Vereinigung, PEN-Club, gewählt. Damit rückte zum ersten Mal ein deutscher Autor an die Spitze der Organisation.
Der PEN-Club fördert die weltweite Verbreitung von Literatur. Seine Mitglieder verpflichten sich dazu, für Pressefreiheit und Meinungsvielfalt einzutreten. Der Club wurde im Jahr 1921 in London gegründet, heute gibt es PEN-Zentren in rund 100 Ländern.
Heinrich Böll zählt zu den bedeutendsten deutschen Schriftstellern der Nachkriegszeit. Der politisch engagierte Autor war schon Präsident des deutschen PEN-Clubs, als er 1971 auch Präsident auf internationaler Ebene wurde. Ein Jahr später wurde Böll mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)