13. September 2011 16:29 Uhr
Ein Grundpfeiler der Kosmologie gerät ins Wanken. Nämlich der, wonach das Universum symmetrisch ist. Der Kosmos sich also an jedem Ort und in jede Richtung gleich verhält. Kosmologische Modelle gingen bislang davon aus, dass sich das Universum in alle Richtung gleich ausdehnt - also symmetrisch expandiert. Zwei chinesische Wissenschaftler mutmaßen nun jedoch: Der Kosmos dehnt sich assymetrisch aus. Rong-Gen Cai und Zhong-Liang Tuo von der Chinesischen Akademie der Wissenschaften in Peking belegen ihre These mit der Analyse von 557 explodierenden Sternen - so genannten Supernovae. Diese Daten deuten daraufhin, dass sich die Expansion des Universums in Richtung auf das Sternbild Fuchs am stärksten beschleunigt.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)