14. September 2011 07:11 Uhr
Die Hälfte des tropischen Regenwaldes ist bereits verschwunden. Und in 100 Jahren könnten die Wälder ganz vernichtet worden sein. Darauf macht die Universität Leipzig aufmerksam, anlässlich des heutigen Tages der Tropenwälder. Die Geographen und Biologen weisen daraufhin, dass einst ein Zehntel der Landfläche des Planeten mit Regenwald bedeckt war. Heute sei es nur noch halb so viel.
Zwar gehen die Forscher nicht wirklich davon aus, dass der Urwald komplett gerodet wird, schließlich gebe es immer schärfere Schutzmaßnahmen. Doch auch wenn vereinzelte Nationalparks erhalten blieben, verringere sich die Artenvielfalt, etwa weil bestimmte Pflanzen sich kaum noch verbreiten könnten.
Ein Problem sei auch die sogenannte Fragmentierung der Wälder, also das Ausfransen der Flächen an den Rändern. Dort wird nach und nach gerodet, zum Beispiel um Weideland zu schaffen oder profitträchtige Ölpalmen anzubauen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)