14. September 2011 09:13 Uhr

Wir erinnern: Vor 110 Jahren wurde Theodore Roosevelt US-Präsident

Mit 42 Jahren war der Republikaner das jüngste Staatsoberhaupt in der Geschichte der Vereinigten Staaten. Roosevelt, eigentlich Vize-Präsident, kam ins Amt, nachdem sein Vorgänger William McKinley an den Folgen eines Attentats gestorben war. Er setzte die imperialistische Außenpolitik McKinleys fort. Dafür prägte er den Slogan: "Speak softly and carry a big stick" - also: "Sprich leise und halte einen großen Knüppel bereit." 1906 erhielt Roosevelt den Friedensnobelpreis - für seine erfolgreichen Vermittlungen am Ende des Russisch-Japanischen Krieges.

Im Jahr 1909 endete seine Präsidentschaft - für eine dritte Amtszeit trat er nicht mehr an. Mit der Politik seines Nachfolgers William Howard Taft war er aber unzufrieden. Deshalb gründete er eine eigene Partei, die Progressive Party, mit der er bei den Wahlen 1912 antrat. Er begünstigte so die Niederlage der Republikaner gegen den Demokraten Woodrow Wilson.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)