14. September 2011 12:21 Uhr
Dürfen Bücher, deren Rechte ungeklärt sind, einfach digital erfasst werden?
arüber wird schon seit einiger Zeit gestritten. Nun geht die Diskussion um die Verwertung dieser Texte in eine neue Runde. Die amerikanische Autorenvereinigung hat einen Zusammenschluss von Universitätsbibliotheken verklagt, die mehrere Millionen Bücher digitalisieren und dann veröffentlichen wollen. Darin sieht die Autorenvereinigung eine Verletzung des Urheberrechts - und zwar auch dann, wenn es um Texte geht, deren Rechteinhaber als unauffindbar gelten, auch "verwaiste Bücher" genannt.
Die Klage kommt kurz vor einer Gerichtsentscheidung darüber, ob das "Google Settlement" aufgehoben wird oder nicht. In diesem Abkommen geht es darum, ob das Online-Unternehmen Bücher lebender Autoren scannen und veröffentlichen darf.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)