14. September 2011 17:56 Uhr
Sechs Männer auf einem traditionellen Holzfloß, die 7.000 Kilometer über den Pazifik fahren.
Mit dieser Reise auf der "Kon-Tiki" schrieb der norwegische Wissenschaftler Thor Heyerdahl 1947 Geschichte: Er konnte beweisen, dass die Besiedlung Polynesiens von Südamerika aus möglich war und nicht nur von Asien aus, wie es gängige Meinung war. Die Geschichte dieser 100-tägigen Expedition wurde damals als Dokumentarfilm festgehalten - nun wird sie als Spielfilm für ein modernes Publikum aufbereitet.
Dabei handelt es sich um die aufwändigste Kinoproduktion der norwegischen Geschichte. Gedreht wurde zweisprachig, auf Norwegisch und Englisch. Der Film hält sich an die Originalereignisse und erzählt vom Kampf der Floßbesatzung mit Unwettern, Orientierungsproblemen und Haien.
Der Abenteurer Thor Heyerdahl gilt in Norwegen als Nationalheld. Sein Dokumentarfilm "Kon-Tiki" über die ursprüngliche Expedition gewann 1951 den Oscar. Der Name "Kon-Tiki" stammt von einem Sonnengott der Inka-Mythologie. Er kam der Legende nach als Kulturbringer aus dem Osten.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)