15. September 2011 06:51 Uhr
Der Mann katholisch, die Frau evanglisch: Wie sollen die Kirchen mit solchen Ehepaaren umgehen?
Das ist eine der Fragen, über die der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, EKD, Nikolaus Schneider, mit Papst Benedikt dem Sechzehnten sprechen will. Er sagte der Verlagsgruppe Bistumspresse, es gehe ihm vor allem um praktische Themen der Ökumene. Als weiteres Beispiel nannte Schneider Taufen, bei denen Paten und Taufzeugen der jeweils anderen Konfession angehören.
Er erwarte nicht, dass der Papst "ganz konkrete Lösungsvorschläge unterbreiten" werde, erklärte Schneider. Trotzdem seien diese Themen zur Zeit im ökumenischen Verhältnis zentral. Das gelte auch für die Frage nach einer gemeinsamen Bewertung der Reformation. Das ökumenische Spitzengespräch zwischen Benedikt dem Sechzehnten und Vertretern der EKD findet in einer Woche in Erfurt statt, wenn der Papst nach Deutschland kommt.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)