15. September 2011 14:21 Uhr
Grünflächen als Überlebensstrategie.
Das schlägt Klimatologe Wilhelm Kuttler von der Uni Duisburg-Essen vor. Damit soll den zu erwartenden Temperaturanstiegen in Großstädten entgegengewirkt werden. Grünflächen und bepflanzte Dächer sollen dafür sorgen, dass es durch verdunstendes Wasser kühler wird. Nach Kuttlers Angaben habe es bei der Hitzewelle 2003 allein in Baden-Württemberg 6000 Tote wegen zu hoher Temperaturen gegeben. Städte seien von der Erderwärmung besonders betroffen und müssten sich anpassen. Häuser und Straßen speichern die Hitze. In Städten könne es deshalb im Schnitt bis zu neun Grad wärmer sein. Ab heute reden Bauexperten auf einer Fachkonferenz in Essen über sogenannte "klimaangepasste Stadtentwicklung".
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)