16. September 2011 06:28 Uhr
Wird die russische Hauptstadt Moskau von einem verglühenden Satelliten getroffen? Diese Angst schüren russische Medien. Hintergrund ist die Warnung der NASA, dass schon bald ein defekter US-Forschungssatellit auf die Erde stürzen könnte. In einer Erklärung dazu heißt es, man gehe davon aus, dass der Raumflugkörper um den 24. September in die Erdatmosphäre eintrete. Dabei werde das mehr als sechs Tonnen schwere Stück zwar auseinanderbrechen, es würden aber nicht alle Teile verglühen. Die russischen Medien gehen von einem Rest in Größe eines Schulbusses aus, der in der Hauptstadt herunterkommen könnte. Die NASA mindert die Sorge: Es sei noch viel zu früh, um vorhersagen zu können, wo der Satellit abstürzen könnte. Das Risiko, dass dabei Menschen verletzt würden, sei "extrem gering".
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)