16. September 2011 06:57 Uhr
Im schlimmsten Fall kann eine Grippe zum Tod führen. Grund dafür ist, dass der Körper sogenannte Zytokine ausschüttet, also Proteine, die das Immunsystem regulieren. Werden allerdings zu viele davon freigesetzt, blockieren sie Transportwege, schädigen Gewebe und können letztlich den Tod herbeiführen.
Forscher des Scripps Research Instituts in Kalifornien haben jetzt bei Experimenten an Mäusen herausgefunden, wie sich die Zytokin-Ausschüttung eindämmen lässt. Bisher war man davon ausgegangen, das Grippe-Virus selbst blockieren zu müssen. Wie die Forscher jetzt schreiben, wird der "Zytokinsturm" allerdings gar nicht von dem Virus ausgelöst, sondern von reagierenden Andockstellen von körpereigenen Zellen. Ein Hemmstoff für diese Rezeptoren könnte zu besseren Grippe-Medikamenten führen, hoffen die Forscher. Den ganzen Artikel gibt es hier
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)