16. September 2011 08:27 Uhr
Wie wirkt sich das Internet auf die Popgeschichte aus? Mit dieser Frage hat sich der britische Autor Simon Reynolds beschäftigt. Er sagte der Berliner "taz", in den vergangenen 60 Jahren hätten sich unzählige Stile und Moden entwickelt und dadurch sei eben auch ein riesiges Archiv der Popgeschichte entstanden. Dieses Material sei mit Hilfe des Internets viel leichter zugänglich - durch Seiten wie Youtube, Geräte wie MP3-Player und die direkte Weitergabe von Daten, das Filesharing. So seien Sounds, Informationen und Bilderwelten der 60 Jahre Popgeschichte für jedermann zu finden.
Reynolds gilt als wichtige Stimme der Musikkritik und hat nun das Buch "Retromania" geschrieben. Darin geht es um die Frage, warum der Pop von seiner eigenen Vergangenheit so besessen ist. Das ganze Interview finden Sie hier
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)