16. September 2011 10:55 Uhr
In Deutschland ist ein Frühwarnsystem gegen zuviel Dioxin in Futtermitteln in Kraft getreten. Nach Angaben von Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner müssen Hersteller jetzt alle Ergebnisse der Dioxin-Untersuchungen melden, auch wenn die zulässigen Grenzwerte nicht überschritten werden. Private Labore müssen außerdem die Behörden informieren, wenn sie bedenkliche Mengen an unerwünschten Stoffen in Futter- oder Lebensmitteln feststellen. Zudem gibt es Aigner zufolge jetzt auch härtere Strafen bei Verstößen und mehr Informationsrechte für Verbraucher. Wenn ein Unternehmer weiß, dass seine Lebens- oder Futtermitteln unsicher sind und sie dennoch auf dem Markt lässt, gilt das jetzt als Straftat.
Ende vorigen Jahres war in niedersächsischen Futtermitteln Dioxin gefunden worden; auch Hühnereier waren damit belastet.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)