18. September 2011 10:23 Uhr

Anti-Doping-Agentur fordert mehr Blutproben

Die internationale Anti-Doping-Agentur WADA fordert mehr Blutkontrollen, um Leistungsmanipulationen im Sport zu verhindern.

Sie erklärte, Blut-Proben sollten mindestens zehn Prozent aller Tests ausmachen. Im vergangenen Jahr habe der Wert nur bei vier Prozent gelegen. Man könne aber nicht von "effektiven Programmen" sprechen, wenn es Lücken für verbotene Substanzen und Methoden gebe. In Urin-Proben könnten zum Beispiel weder Wachstumshormone noch Bluttransfusionen nachgewiesen werden.

Für die nationalen Anti-Doping-Agenturen bedeuten Blut-Kontrollen höhere Kosten und mehr Organisation, unter anderem, weil das Blut binnen 36 Stunden fachgerecht konserviert werden muss.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)