19. September 2011 09:23 Uhr
Die meiste Gewalt gegen Journalisten findet nicht in Krisengebieten, sondern in ihrem Heimatland statt. Das nennt die UNESCO als einen Grund für ihren Aktionsplan, der mehr Sicherheit für Journalisten schaffen soll. Demnach haben sie meist in Friedenszeiten mit Übergriffen zu kämpfen - oft, wenn es um lokale Themen geht. In diesen wie in Fällen von Gewalt gegen Auslandsreporter gelte: Die Täter würden meist nicht bestraft.
Die zuständige UNO-Organisation will das Problem jetzt groß angelegt bekämpfen. Vorgesehen ist zum Beispiel, die Lage international zu beobachten und Hilfestellung bei der Entwicklung und Anpassung von Gesetzen zu geben, die solche Übergriffe unter Strafe stellen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)