19. September 2011 12:51 Uhr
Wenn man sieben Jahre lang unter Hausarrest gestanden hat, ist so einiges liegen geblieben.
So begründet die birmanische Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi, dass sie bisher keine Zeit gefunden habe, Facebook und Twitter zu benutzen. Das hatte sie den Jüngeren unter ihrer Anhängerschaft nämlich versprochen, als Birmas Militärdiktatur sie vor einem Jahr in die Freiheit entließ.
Bisher hat Suu Kyi dieses Versprechen aber nicht eingelöst - sehr zur Enttäuschung ihrer internetbegeisterten Anhänger und politischer Beobachter. Laut "BBC" werfen sie ihr vor, sich vorwiegend mit solchen Leuten zu treffen, die sich ohnehin schon politisch engagieren. Zur Jugend des Landes habe Suu Kyi den Kontakt verloren.
Falsch, erklärte die 66-Jährige der Nachrichtenagentur AFP. Sie habe bisher einfach nur keine Zeit gehabt, soziale Netzwerke zu benutzen. Einen Tweet zu verschicken und sein Facebook-Profil zu pflegen, koste so viel Zeit.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)