21. September 2011 12:22 Uhr

Hintergrund: Taifun

Über Japan zieht derzeit der Taifun "Roke" hinweg - mit Geschwindigkeiten von mehr als 200 Kilometern pro Stunde. Wie entsteht eigentlich ein so gewaltiger Sturm? Unterschieden werden Wirbelstürme nach der Region. Taifune treten im westlichen Pazifik auf. Von einem Hurrikan spricht man, wenn der Sturm im östlichen Pazifik oder im westlichen Atlantik entsteht. Stürme im Indischen Ozean werden als Zyklone bezeichnet. Wirbelstürme bilden sich nur über warmen Meeren mit einer Wassertemperatur von mindestens 27 Grad Celsius. Sie werden je nach Windstärke auf einer Skala von 1 bis 5 eingeteilt. 1 bedeutet bis zu 153 Kilometer pro Stunde, 5 schneller als 249. Die Stürme können einen Durchmesser von einigen hundert Kilometern haben. In ihrem Zentrum gibt es eine windstille Zone, das Auge. Um das Auge herum drehen sich die Luftmassen rasend schnell gegen den Uhrzeigersinn. Für Menschen sind nicht nur die Stürme selbst gefährlich, sondern auch die durch sie ausgelösten Flutwellen und dann folgende Erdrutsche.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)