22. September 2011 11:23 Uhr

Blick ins Lexikon: Cameo

Der Begriff "Cameo" bezeichnet eine kleine Nebenrolle. Zum Beispiel, wenn eine bekannte Persönlichkeit wie ein Schauspieler, Autor oder Regisseur in einer Statistenrolle in einem Film auftaucht. Die betreffende Person spielt sich dabei häufig selbst.

Angeblich soll der amerikanische Filmproduzent Michael Todd den Begriff geprägt haben. Er war 1956 in seinem Film "In 80 Tagen um die Welt" in Dutzenden von Cameos zu sehen. Alfred Hitchcock war besonders bekannt für die Auftritte in seinen eigenen Filmen. Auch der deutsche Schriftsteller Erich Kästner hatte in der Verfilmung von "Emil und die Detektive" einen Cameo: als Fahrgast in der Straßenbahn.

Solche Gastauftritte bekannter Persönlichkeiten gibt es übrigens auch in Serien oder Computerspielen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)