23. September 2011 06:27 Uhr
Eine Inventur führte zur Entdeckung. Ende Juni wurden sechs Kellerräume eines indischen Tempels zum ersten Mal seit 130 Jahren begutachtet. Es lohnte sich: Darin befanden sich Diamanten, Rubine, Smaragde und mehr als eine halbe Tonne Gold im Wert von schätzungsweise 15 Milliarden Euro.
Mit dem Schatz hat sich jetzt das oberste Gericht des Landes befasst. Die Richter in Neu-Delhi entschieden, dass die Kellergewölbe bis auf Weiteres verschlossen bleiben. Wie die "Hindustan Times" berichtet, sollen die Kostbarkeiten zunächst vollständig in einem Katalog erfasst werden. Für die Arbeiten werde ein Jahr veranschlagt. In einer früheren Entscheidung hatte das Gericht bereits ein Komitee für die Erschließung und Konservierung der Schätze eingesetzt.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)