23. September 2011 15:57 Uhr

Südkoreanische Forscher wollen mit neuer Bordelektronik Staus vermeiden

Es ist ein Dauerbrenner in der Forschung: Wie kann man Staus verhindern? Wie das Fachmagazin "Technology Review" berichtet, hat ein südkoreanisches Forscherteam nun einen neuen Vorschlag. Sie wollen stockenden Verkehr schneller auflösen und so Staus, wenn möglich, vermeiden. Für diese Methode brauchen Autos einen Sensor, der mit Nachbarfahrzeugen Informationen austauscht und die Geschwindigkeit entsprechend anpasst.

Für ihren Vorschlag haben die Forscher zwei Arten von Autofahren definiert. Defensives Fahren, das eher zuviel Platz zum Vordermann lässt und optimistisches Fahren, bei dem eher zu dicht aufgefahren wird. Sobald sich der Verkehrsfluss auf einer Straße verdichtet, müssen die darauf zufahrenden Autos eher defensiv fahren, also mehr Abstand halten. So treffen die Fahrzeuge langsamer auf den Stau. Die Autos, die den Stau schon hinter sich haben, müssen dagegen beschleunigen. So soll sich der stockende Verkehr schneller wieder auflösen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)