25. September 2011 14:17 Uhr

"Döner-Erfinder" für Lebenswerk geehrt

Auf der Döner-Messe DÖGA in Berlin ist Kadir Nurman für sein Lebenswerk geehrt worden. Er gilt als der Erfinder des Döners in Deutschland. Der türkische Einwanderer soll 1972 auf die Idee gekommen sein, Fleisch vom Kebab-Spieß statt auf dem Teller in einem Stück Brot zu servieren. Er hatte damals einen Imbiss am Bahnhof Zoo.

Auch andere behaupten, den Döner in Deutschland eingeführt zu haben, durch Kadir Nurman sei die Speise hier aber bekannt geworden. Reich geworden ist Nurman durch die Erfindung nicht. Er ließ sich die Marke nicht schützen und lebt heute nach eigenen Angaben von knapp 400 Euro Rente im Monat. Deutschlandweit gibt es mittlerweile rund 16.000 Dönerbuden, allein in Berlin sind es mehr als 1.000.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)