25. September 2011 18:09 Uhr
In der Bundesrepublik hat laut einer Historiker-Gruppe vor der Wende ein staatlich gefördertes Dopingsystem bestanden.
Das berichtet das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel". Es beruft sich auf eine Studie der Berliner Humboldt-Universität und der Universität in Münster, die vom Bundesinstitut für Sportwissenschaft in Auftrag gegeben wurde. Mit Fördermitteln dieses Instituts hätten Sportmediziner nach leistungssteigernden Effekten von Anabolika und Testosteron geforscht. Laut dem "Spiegel" kamen vor den Olympischen Spielen 1972 in München eindeutige Signale aus dem Bonner Innenministerium, alle Mittel zu nutzen, um Medaillen zu holen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)