26. September 2011 07:25 Uhr

Mit Gold geht's besser: die Anzucht von Herzgewebeimplantaten

Gold ist das Material der Wahl.

Das gilt offenbar zumindest für die Herstellung von Herzgewebeimplantaten. Mediziner nutzen normalerweise feine Kunststoffnetze, um darauf Herzzellen anzuziehen. Netz und Zellen werden dann gemeinsam in die Herzen von Patienten implantiert. So können geschwächte Herzen gestärkt werden.

Das Problem dabei: Herzzellen werden im Körper durch elektrische Signale dazu angeregt sich zusammenzuziehen. Die künstlichen Gewebestücke aber reagieren relativ träge auf elektrische Signale. Forscher der Harvard Medical School in Boston haben jetzt in die Kunststoffnetze feine Goldfäden eingewoben. Und siehe da: die fertigen Gewebestücke reagierten nicht nur besser auf elektrische Impulse, sie waren zudem auch dicker und kräftiger als die herkömmlichen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)