26. September 2011 11:53 Uhr
Der Begriff aus der Religionsgeschichte kommt aus dem griechischen "éschata" für "die letzten Dinge". Die Eschatologie ist in verschiedenen prophetischen Religionen die zentrale Lehre von einem Ende der Weltgeschichte. Nach dem Weltende soll es den verschiedenen Vorstellung nach dann einen neuen Zustand der Welt und des Menschen geben.
In jeder Religion gibt es verschiedene Vorstellungen, wie dieser Zustand konkret aussieht. Im Christentum wird es als Eintritt des Gottesreiches betrachtet, im Judentum als messianisches Reich. Im Islam ist der neue Zustand der Welt letztendlich das Paradies und im Hinduismus ein verbessertes Weltzeitalter.
Eine Sonderform der Eschatologie bildet die Apokalyptik. Am Übergang in die neu erwartete Welt steht meistens ein Weltgericht, ein Götterkampf oder eine Naturkatastrophe.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)