26. September 2011 17:56 Uhr

Würdigungen nach dem Tod von Wangari Maathai

Wangari Maathai war anscheinend in der ganzen Welt beliebt. Nach dem Tod der Friedensnobelpreisträgerin sagte etwa der Chef des Osloer Nobel-Instituts, Geir Lundestad, es sei sehr traurig, dass wir ihr Lächeln nie wieder erleben könnten. Der kenianische Vize-Präsident Kalonzo Musyoka sprach von einem Verlust für sein Land. Der Exekutivdirektor des UNO-Umweltprogramms, Achim Steiner, bezeichnete die Begründerin der Grüngürtel-Bewegung als "Naturgewalt", die für ihre Aktivitäten Leib und Leben riskiert habe. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel würdigte das Lebenswerk von Wangari Maathai.

Die Kenianerin war gestern im Alter von 71 Jahren gestorben. Sie hatte den Friedensnobelpreis 2004 als erste afrikanische Frau erhalten - für ihr Engagement für Umweltschutz, Bürger- und Frauenrechte.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)