27. September 2011 09:26 Uhr
Der Begriff "internetsüchtig" sollte neu definiert werden. Dieser Meinung ist Professor Moshe Israelashvili von der Universität Tel Aviv. Psychologen bezeichnen jemanden als internetsüchtig, wenn er mehr als 38 Stunden pro Woche online ist. Wichtig ist dem Forscher zufolge aber nicht, wie viel Zeit jemand im Internet verbringt, sondern wie diese Zeit genutzt wird.
In einer Untersuchung von 278 Teenagern in ganz Israel stellte er fest, dass viele das Internet als Mittel zur Identitätsbildung nutzten. Demnach gebe es zwei Typen von Internetsüchtigen: Jugendliche, die tatsächlich süchtig seien und Spiele- oder Pornoseiten besuchten und Jugendliche, die Informationen suchten, um sich selbst besser zu verstehen.
Der Forscher schloss daraus, Schüler müssten lernen, das Internet auf eine gesunde Weise zu nutzen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)