27. September 2011 11:52 Uhr
Die Strukturen der Unterdrückung sind im Iran deutlich ausgeprägter als in anderen Ländern der Region. Davon ist der iranisch-stämmige Schriftsteller Navid Kermani überzeugt. Trotzdem glaubt er, dass auch dort im Nachklang des arabischen Frühlings ein Erwachen stattfinden könnte. Das sagte er der "Frankfurter Rundschau".
Schließlich sei der Freiheitswille im Iran da, denn die iranische Gesellschaft verfüge über eine gebildete und der Welt zugewandte Mittelschicht.
In seinem neuen Roman "Dein Name" erzählt Navid Kermani die Geschichte seines Großvaters, der in Teheran die amerikanische Schule besuchte. Kermani lebt und arbeitet in Köln.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)