27. September 2011 12:23 Uhr
Ein typisches Bild beim Pferderennen ist der Jockey, der sein Pferd unentwegt peitscht und so zum Sieg treibt. Doch so sollte es nicht sein. Wie die britische "BBC" berichtet, hat die Behörde für Pferderennen BHA neue Regeln für das Peitschen festgelegt. Anlass waren Fälle von Reitern, die ihr Pferd während eines Rennens 17 oder sogar 24 Mal geschlagen hatten. Die Männer wurden deswegen für mehrere Tage vom Rennbetrieb suspendiert.
In einer Mitteilung der Behörde heißt es, man habe lange darüber diskutiert, das Peitschen ganz zu verbieten, sei aber zu dem Schluss gekommen, dass es in Maßen nicht grausam ist. In Zukunft sollen Jockeys je nach Länge des Rennens die Gerte nur noch sieben oder acht Mal einsetzen dürfen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)