29. September 2011 09:54 Uhr
Dass es nicht ungefährlich ist, mit halluzinogenen Pilzen herum zu experimentieren, das lernt man inzwischen im Drogenaufklärungsunterricht der Mittelstufe.
Forscher der Johns Hopkins Universität in Maryland berichten jetzt von einer Studie, die extreme Effekte vermuten lässt: Schon ein einmaliger Konsum des Wirkstoffs "Psilocybin", der in den sogenannten Zauberpilzen enthalten ist, könne zu dauerhaften Persönlichkeitsveränderungen führen.
Die Wissenschaftler haben den Probanden den Wirkstoff unter Aufsicht verabreicht. Dann wurden die Testpersonen mit einem Fragebogen auf verschiedene Persönlichkeitsmerkmale untersucht.
Das Ergebnis: Auch nach 14 Monaten seien noch auffällige Veränderungen sichtbar gewesen - vor allem im Bereich der sogenannten "Openess". Sie betrifft innere Bilder, Gefühle, Sinn für Schönheit und abstraktes Denken. All das soll sich nach der Einnahme verstärkt haben.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)