29. September 2011 10:23 Uhr

Alternativer Nobelpreis geht an Unternehmer, Hebamme und Menschenrechtler

Wer den Alternativen Nobelpreis bekommt, hat sich nach Ansicht der Jury für eine bessere Welt eingesetzt.

Heute ist er im schwedischen Stockholm verliehen worden, und eine der vier Auszeichnungen ging an den chinesischen Solar-Unternehmer Huang Ming. In der Begründung heißt es, der 53-Jährige zeige, wie dynamische Schwellenländer dazu beitrügen, dem Klimawandel zu begegnen.

Die anderen drei Preise bekamen die US-Hebamme May Gaskin, weil sie besonders frauenfreundliche Geburtsmethoden lehre, die Menschenrechtlerin Jacqueline Moudeina aus dem Tschad und die internationale Bauernhilfsorganisation Grain.

Der Alternative Nobelpreis heißt eigentlich "Right Livelihood Award". Er wird seit 1980 von einer gleichnamigen Stiftung vergeben, durch Spenden finanziert und ist mit insgesamt 150.000 Euro dotiert.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)