29. September 2011 17:55 Uhr
Für das bloße Auge waren sie unsichtbar: US-amerikanische Foscher haben nach eigenen Angaben bisher unentdeckte Signale in Langzeit-EKGs festgestellt - und zwar mithilfe von Computertechnik. Damit könnten den Wissenschaftlern zufolge künftig zahlreiche Todesfälle unter Herzpatienten vermieden werden. In Langzeit-EKGs wird meist über 24 Stunden hinweg die Herztätigkeit eines Patienten aufgezeichnet. So sollen mögliche Schäden und Herzrhythmusstörungen nach einem Infarkt festgestellt werden.
Die Wissenschaftler haben Langzeit-EKGs von gut 4.500 Patienten ausgewertet und deren Entwicklung mehr als ein Jahr lang verfolgt. Dabei identifizierten sie drei Signale, an denen besonders gefährdete Patienten erkennbar seien. Dieser Signale rechtzeitig auszumachen, könne einen Patienten vor dem Tod bewahren. Er würde dann einen Herzschrittmacher bekommen und mit Medikamenten behandelt. Ein Vorteil der neuen Technik: Sie nutze Daten, die ohnehin schon in Krankenhäusern erfasst würden.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)