30. September 2011 09:25 Uhr

ISS musste ausweichen: Weltraumschrott war im Weg

Der Klügere gibt nach.

Das gilt nicht nur für Menschen sondern auch für Weltraumfahrzeuge. Die Internationale Raumstation ISS jedenfalls ist vorsichtshalber ausgewichen, damit sie nicht mit den Trümmern einer Zyklon-3-Trägerrakete zusammenstößt. Ihre Reste schweben seit 1991 im Orbit und stammen aus dem russischen Raumfahrtprogramm. Das Raumfahrtportal "Nowosti kosmonawtiki" berichtet: Für das Ausweichmanöver wurden die Triebwerke der ISS für fast drei Minuten gezündet, der Umweg betrug immerhin 4,7 Kilometer.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)