5. Oktober 2011 06:27 Uhr
Die Unterdrückung wird zur Auftragsarbeit. Der Präsident des deutschen PEN-Zentrums, Johano Strasser, warnt im Interview mit der Nachrichtenagentur dapd vor neuen Formen von Menschenrechtsverletzungen. In vielen Staaten übernähmen gesellschaftliche Banden die schmutzige Arbeit. Unterdrückungsmaßnahmen würden zynisch gesprochen "outgesourced", was eine Verfolgung der Straftaten schwierig mache. Als Beispiel nannte Strasser Russland, dessen Rechtssystem Verbrecher schütze.
Der internationale PEN-Club wurde heute vor 90 Jahren gegründet. Die Schriftstellervereinigung kämpft für das Recht auf freie Meinungsäußerung und wendet sich gegen Verfolgung, Unterdrückung und Zensur.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)