6. Oktober 2011 13:56 Uhr

Stellenabbau bei der BBC bis 2017

Bei der "BBC" müssen 2.000 Mitarbeiter um ihren Job bangen.

So viele Stellen sollen bei dem öffentlich-rechtlichen Sender Großbritanniens in den kommenden sechs Jahren abgebaut werden. Das hat Generaldirektor Mark Thompson in London angekündigt. Im Jahre 2017 werde die "BBC" signifikant kleiner sein als heute.

Den Angaben zufolge soll in allen Bereichen gekürzt werden. Ziel sei es, pro Jahr umgerechnet 777 Millionen Euro einzusparen, weil die Rundfunkgebühren in den nächsten Jahren nicht erhöht werden. Thompson betonte, weitere Kürzungen in diesem Umfang könne der Sender nicht verkraften. Sonst drohe ein substantieller Qualitätsverlust.

Die "BBC" ist die größte über Gebühren finanzierte öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt der Welt. Die Briten nennen sie liebevoll 'Auntie', also Tantchen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)