6. Oktober 2011 16:52 Uhr

Rundfunkgebühren sollen bis 2016 stabil bleiben

17,98 Euro pro Monat - das muss reichen, auch in den kommenden Jahren.

Die Rundfunkgebühren zugunsten der öffentlich-rechtlichen Sender in Deutschland sollen bis 2016 nicht erhöht werden. Wie die "ARD" mitteilte, hat das die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs, kurz KEF, empfohlen.

Die "ARD" begrüßte das: Eine stabile Gebühr sei gut für die Akzeptanz des neuen Erhebungsmodells. Ab 2013 werden die Rundfunkgebühren nämlich nicht mehr pro Empfangsgerät, sondern pro Haushalt erhoben.

Die öffentlich-rechtlichen Sender, darunter auch "Deutschlandradio", hatten für die nächste Gebührenperiode einen Mehrbedarf von 1,3 Milliarden Euro angemeldet. Deshalb war eine Erhöhung des monatlichen Beitrags von vielen erwartet worden. Die KEF begründete ihr Nein damit, dass nicht klar sei, wie sich die Einkünfte mit dem neuen Erhebungsmodell entwickeln werden.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)