7. Oktober 2011 06:21 Uhr

Naturwissenschaftliche Museen müssen sparen und suchen nach neuen Trägern

Muss in deutschen Kommunen gespart werden, leiden vor allem die öffentlichen Einrichtungen. Dazu gehören auch naturwissenschaftliche Museen. Wie die Fachgruppe Naturwissenschaftliche Museen im Deutschen Museumsbund mitteilte, geraten viele Häuser deshalb unter Druck. Vor allem kleinere Museen arbeiteten inzwischen am finanziellen Minimum. Einige hätten bereits aufgeben müssen, andere kämpften ums Überleben. Nach Angaben der Fachgruppe suchen die Häuser deshalb nach anderen Wegen der Finanzierung - zum Beispiel private Stiftungen und Sponsoren.

Zu den Problemen der naturwissenschaftlichen Museen tragen nach Einschätzung des Verbandes auch thematisch ähnliche Freizeitangebote wie Themenparks oder Science Center bei. Das sehen die Museen aber locker. Ein Sprecher sagte, Konkurrenz belebe das Geschäft. Wenn die Besucher wegblieben, habe man seinen Job nicht gut gemacht.

Die Fachgruppe Naturwissenschaftliche Museen betreut mehr als 150 Häuser im deutschsprachigen Raum.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)