7. Oktober 2011 07:57 Uhr
Verschmutzte Luft ist für jeden Menschen schlecht.
Bei Schwangeren aber können dadurch Frühgeburten hervorgerufen werden. Das schreiben Forscher der Universität von Kalifornien in einem Fachmagazin ("Environmental Health"). Sie untersuchten 22 Monate lang die Luftqualität mit Hilfe von Messstationen und insgesamt 100.000 Geburten im Umkreis von etwa acht Kilometern um diese Stationen herum.
Dabei stellten die Wissenschaftler fest: Abgase von Fahrzeugen wie zum Beispiel Stickstoffoxide erhöhten das Risiko einer Frühgeburt um bis zu 30 Prozent. Andere giftige Substanzen wie Benzol oder Feinstaub steigerten die Wahrscheinlichkeit um zehn Prozent. Die Konzentration der giftigen Stoffe schwankte je nach Jahreszeit und Lage der Stadt - im Winter und an der Küste war die Konzentration geringer.
Die Forscher verlangen nun, dass ihre Beobachtung bei den Maßnahmen gegen Luftverschmutzung berücksichtigt werden.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)