10. Oktober 2011 06:53 Uhr

"Ruhrtriennale" endet mit ritueller Zerstörung eines Mandalas

Zwei Wochen mühevolle Streuarbeit für ein Mandala aus Sand - und dann wurde alles kaputt gemacht.

Damit endete die Kulturveranstaltung "Ruhrtriennale", die alle drei Jahre im Ruhrgebiet stattfindet. Dieses Jahr stand dort der Buddhismus im Zentrum. Für das fünf mal fünf Meter große Sand-Mandala hatten Mönche extra bunten Sand aus dem Himalaya-Königreich Bhutan mitgebracht.

Eine Sprecherin der "Ruhrtriennale" sagte, bereits das Streuen des Mandalas sei eine wichtige Meditationsübung gewesen. Die rituelle Zerstörung des Musters gelte im Buddhismus als Zeichen des ewigen Entstehens und Vergehens allen Seins.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)