10. Oktober 2011 08:25 Uhr
Mit Hochwasser kennen sich die Niederländer aus.
Aber durch den Klimawandel droht eine neue Dimension. Der Klimawissenschaftler Wilco Hazeleger sagte dem Jugendmagazin "fluter", bis zum Jahr 2100 drohe ein Meeresanstieg von 65 bis 130 Zentimetern. Die Deiche böten dann keinen Schutz mehr. Deswegen beschäftigen sich laut "fluter" bereits Politiker, Industrie und Architekten mit den Folgen. Eine Idee dabei: das "Waterwoningen" - also gleich auf die Flüsse, Seen und Grachten zu ziehen. Der Architekt Koen Olthuis baue solche schwimmenden Häuser bereits - zum Beispiel im Ort Maasbommel. Die Häuser würden vom steigendem Wasser einfach mit angehoben. Pfähle schützten sie vor dem Davontreiben.
Wie "fluter" berichtet, gibt es auch schon Gewächshäuser, die auf der Wasseroberfläche treiben können. Schwimmende Schulen, Kirchen und Supermärkte seien aber noch Zukunftsmusik.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)