11. Oktober 2011 12:58 Uhr
Die Demokratische Republik Kongo steht auch in diesem Jahr auf dem ersten Platz einer traurigen Statistik - dem Welthunger-Index.
Weltweit ist der Index zwischen 1990 und 2011 stetig zurückgegangen. Verschlechtert haben sich die Werte aber in dieser Zeit zum Beispiel in Burundi, Nordkorea, Swasiland und der Elfenbeinküste. Insgesamt steht Südasien am schlechtesten da. Hohe Werte erhalten dort vor allem Bangladesch und Indien. Überdurchschnittliche Verbesserungen schafften seit 1990 zum Beispiel Mexiko und Peru, aber auch der Iran und Saudi-Arabien.
Der Welthunger-Index wird jedes Jahr von der Welthungerhilfe herausgegeben. Der Index versucht verschiedene Aspekte zusammenzufassen und will damit einen schnellen Überblick über das komplexe Problem ermöglichen. So berücksichtigt er einerseits die Versorgungssituation der Bevölkerung insgesamt als auch die Folgen und Begleitfaktoren einer unzureichenden Ernährung speziell für Kinder. Laut Welthungerhilfe ist die Unterernährung zur Hälfte für Kindersterblichkeut verantwortlich.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)