11. Oktober 2011 14:01 Uhr
Alte herrschaftliche Häuser, Sacre Coeur, Künstler und viele Touristen.
Das ist das normale Bild, das jeder sofort mit dem Montmartre verbindet. Einmal im Jahr wird allerdings der Blick auf etwas anderes gelenkt: dass nämlich mitten in Paris auch Wein angebaut wird. Dann ist Weinfest im Montmartre. Und das schon seit 1934. Weinbauern gibt es dort schon viel länger - nämlich mindestens seit dem 16. Jahrundert. Anfang der 1930er Jahre übernahm die Stadt Paris den Weinberg.
Pro Jahr werden auf dem 1.500 Quadratmeter großen Weingut am Nordhang mehr als 2.000 Flaschen Rotwein produziert. Sie werden für 40 Euro pro Flasche verkauft. Den besten Ruf hat der Wein aber nicht. Deshalb wird jede gekaufte Flasche als Spende deklariert, die Einnahmen fließen in soziale Projekte.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)