12. Oktober 2011 10:35 Uhr
Dass Trümmerteile des Satelliten "Rosat" auf Deutschland fallen, ist eher unwahrscheinlich. Das meint zumindest der Vorstandschef des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt, Johann-Dietrich Wörner. Die Wahrscheinlichkeit, dass Deutschland getroffen werde, liege bei etwa 1 zu 600. Hintergrund: Der Satellit wird voraussichtlich zwischen dem 20. und dem 25. Oktober unkontrolliert aus dem All Richtung Erde abstürzen. Dass Teile von Raumflugkörpern in die Erdatmosphäre eintreten, kommt immer wieder vor. Allein im vergangenen Jahr stürzten 400 Trümmerteile herab. Erst im September war der tonnenschwere Satellit UARS im Pazifik versunken. Der Satellit "Rosat" startete 1990 als größtes Röntgenteleskop. Es scannte den Himmel bis 1999 auf Röntgenquellen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)