13. Oktober 2011 06:26 Uhr

Weltzeitungsverband: Journalisten leben weltweit gefährlich

Der arabische Frühling hat die Pressefreiheit in der Region offenbar nicht gestärkt.

Der Weltzeitungsverband sagte in Wien, dass sich in Ländern wie Tunesien oder Ägypten die entsprechende Gesetzgebung seit dem Sturz der Diktatoren nicht verbessert habe. Die Pressefreiheit werde dort immer noch nicht ausreichend geschützt. Der Verband forderte den ägyptischen Militärrat auf, mehr zur Unterstützung kritischer Stimmen zu tun.

Nach Angaben des Weltzeitungsverbandes leben Journalisten weltweit gefährlich: Seit Jahresbeginn wurden 44 getötet. Hunderte werden in ihrer Arbeit behindert oder bedroht.

Besonders in Pakistan steht es schlecht um die Sicherheit von Reportern, dort starben allein in diesem Jahr acht von ihnen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)