13. Oktober 2011 11:08 Uhr
Eine gute Nachricht kann auch gleichzeitig eine schlechte Seite haben.
So könnte es nach Ansicht des "Handelsblattes" bei den Studiengebühren in Nordrhein-Westfalen sein. Die fallen nämlich seit dieser Woche wieder weg. Aber das könnte sich nun bei den Universitäten negativ auf die Angebote auswirken, berichtet die Zeitung und beruft sich auf eine eigene Umfrage unter den NRW-Universitäten. Demnach würden Assistentenstellen und Tutorien gestrichen, für die Bibliotheken könnten weniger Bücher gekauft werden. Verschärft werde die Situation durch die gestiegene Studentenzahl.
In NRW mussten Studierende seit Herbst 2006 pro Semester bis zu 500 Euro Studiengebühren zahlen. Die rot-grüne Landesregierung schaffte diese Regelung wieder ab.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)