13. Oktober 2011 15:22 Uhr
Die Fähigkeit zur Innovation ist eine Qualität, die oft von Politikern beschworen wird. Offenbar hat sich Deutschland auf diesem Feld verbessert. Dem "Innovationsindikator 2011" zufolge liegt Deutschland im Vergleich mit 26 anderen Industrieländern auf Platz vier. 2009 landete es noch auf dem neunten Platz.
Für das Ranking wurden fünf Bereiche untersucht: Wirtschaft, Wissenschaft, Bildung, Staat und Gesellschaft. Gemessen wurde die Innovationsfähigkeit mit 38 einzelnen Indikatoren. Das waren im Bereich Gesellschaft zum Beispiel die Risikofreude der Menschen und die Anzahl der PCs pro Einwohner. Im Bereich Wissenschaft wurden unter anderem Experten gefragt, wie sie die Qualiät der Forschung im Land einschätzen.
Am besten Schnitt Deutschland auf den Gebieten Gesellschaft und Wissenschaft ab. Die größten Defizite sieht die Studie im Bereich Bildung.
Der Innovationsindikator ist ein Projekt der Deutschen Telekom und des Bundesverbandes der Deutschen Industrie.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)