14. Oktober 2011 06:53 Uhr
Angeklagte in Irland müssen sich auf einen neuen Anblick auf der Richterbank einstellen.
Dort werden sie künftig auch individuelle Frisuren sehen. Nach 350 Jahren hat das zuständige Komitee die Perückenpflicht für Richter abgeschafft. Die kunstvollen Kreationen aus Pferdehaar wurden seit 1660 getragen, als in Irland die englische Monarchie wieder eingeführt wurde. Diese Tradition überdauerte auch die irische Unabhängigkeit im Jahr 1922.
Die jetzige Abschaffung kommt auch dem irischen Steuerzahler zugute: Pro Stück kosteten die aus London importierten Perücken etwa 2.200 Euro.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)