14. Oktober 2011 07:30 Uhr
Die Bundesrepublik und ihre Bundeswehr verbindet eine wechselhafte Geschichte.
Von der späten Gründung 1955 über die Wiederbewaffnung bis hin zu den heutigen Auslandseinsätzen gab es immer wieder Konfliktstoff. Diese Militärgeschichte wird ab heute wieder im Militärhistorischen Museum der Bundeswehr in Dresden gezeigt. Auf rund 19.000 Quadratmetern stellt das neue Ausstellungskonzept die Bundeswehr und die Nationale Volksarmee der DDR in einen Zusammenhang mit Politik, Kultur und Gesellschaft.
Mit einem Festakt öffnet das Haus nach einem mehrjährigen Um- und Anbau, der über 60 Millionen Euro gekostet hat. Das Museum im 140 Jahre alten Arsenalgebäude in Dresden wurde vom US-amerikanischen Architekten Daniel Libeskind neu gestaltet. Gut sichtbar ist ein Keil aus Stahl und Beton, der die historische Fassade des Gebäudes regelrecht spaltet.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)