14. Oktober 2011 08:55 Uhr

"Zeit Campus": Schädelform als Einstellungskriterium

Unternehmen interessieren an ihren Bewerbern viele Dinge: Neben Lebenslauf und Zeugnissen wollen sie ein Foto oder analysieren die Handschrift.

Wie das Magazin "Zeit Campus" berichtet, achten manche Personalberater auch auf die Schädelform. Vertreter der sogenannten Psycho-Physiognomik glaubten, dass man vom Äußeren eines Menschen auf den Charakter schließen könne. So sagte ein Personalberater, er erkenne ungeduldige Menschen an einem starken Unterkiefer.

"Zeit Campus" erwähnt, auch die Nazis hätten die Methode genutzt, um ihre Rassentheorie zu untermauern. Davon distanzierten sich heutige Vertreter natürlich. Wissenschaftlich gesehen sei die Psycho-Physiognomik aber nach wie vor völliger Humbug.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)